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ESSENZ DER WIRBELSÄULENHEILUNG: Yoga für die Pflege des unteren Rückens - Teil 2

  • Autorenbild: Abhila
    Abhila
  • vor 5 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit

Im vorherigen Blog haben wir erläutert, wie wir Rückenschmerzen durch Yoga und Ayurveda behandeln. In diesem Blog betrachten wir weitere Arten von Rückenschmerzen sowie Ernährungsempfehlungen.


1. Entzündliche Erkrankungen


Chronische Autoimmun- oder immunvermittelte Erkrankungen, die Entzündungen der Wirbelsäule verursachen.


Häufige Beispiele: Morbus Bechterew (Ankylosierende Spondylitis), Sakroiliitis, reaktive Arthritis, Psoriasis-Arthritis.


Primäres anatomisches Problem: Entzündung der Wirbelsäulengelenke.


Wichtige Symptome / Muster:

  • Anhaltende Schmerzen

  • Morgensteifigkeit von mehr als 30 Minuten, die sich durch Bewegung und Übungen verbessert


Yoga-Fokus: Erhaltung der Körperhaltung und sanfte Beweglichkeit der Wirbelsäule


Vermeiden: Intensives Dehnen und Inaktivität


Empfohlene Asanas:

  • Tadasana

  • Bhujangasana

  • Setu Bandha Sarvangasana

  • Milde oder unterstützte Ustrasana

  • Viparita Karani


2. Osteoporose


Verminderung der Knochendichte, wodurch die Wirbelsäule anfälliger wird.


Häufige Beispiele: Osteoporose, Hüftfrakturen, Risiko von Wirbelkörper-Kompressionsfrakturen.


Primäres anatomisches Problem:Geringe Knochenmasse und Verschlechterung der Knochenstruktur.


Sekundäre Osteoporose kann auch durch die langfristige Anwendung von Kortikosteroiden, hormonelle oder endokrine Störungen sowie chronische Erkrankungen entstehen.


Wichtige Symptome / Muster:

  • Dumpfer Schmerz

  • Plötzlicher Schmerz

  • Größenverlust

  • Erhöhtes Frakturrisiko

  • Gebeugte Haltung

  • Geschwächte Griffkraft

  • Brüchige Nägel


Yoga-Fokus: Sichere Körperhaltung und sanfte Kräftigung


Vermeiden: Vorwärtsbeugen und Drehbewegungen


Empfohlene Asanas:

  • Tadasana

  • Utthita Tadasana

  • Unterstützte Vrikshasana

  • Unterstützte Setu Bandha Sarvangasana

  • Shavasana


3. Lebensstilbedingte Schmerzen


Schmerzen, die durch tägliche Gewohnheiten und damit verbundene Gesundheitsprobleme verursacht werden.


Häufige Beispiele: Schlechte Körperhaltung, Bewegungsmangel, Übergewicht, Rauchen, psychische Belastungen, chronische Verstopfung.


Primäres anatomisches Problem: Erhöhter Druck auf Wirbelsäulengelenke und Bandscheiben, verminderte Durchblutung und Sauerstoffversorgung der Wirbelsäule sowie Muskel- und Bänderbelastungen.


Wichtige Symptome / Muster:

  • Schmerzen

  • Muskelverspannungen

  • Steifheit

  • Schwäche


Yoga-Fokus: Korrektur der Körperhaltung und Förderung regelmäßiger Bewegung


Vermeiden: Langes Sitzen und eine zusammengesunkene Haltung


Empfohlene Asanas:

  • Tadasana

  • Katichakrasana

  • Ardha Chakrasana

  • Pawanmuktasana

  • Bhujangasana

  • Shavasana


4. Erholung nach Verletzungen oder Traumata


Schmerzen, die durch körperliche Verletzungen der Rückenstrukturen entstehen.


Häufige Beispiele: Schweres Heben, Verdrehungen, Stürze, Unfälle.


Primäres anatomisches Problem: Gewebeschäden oder Instabilität, Verstauchungen, Zerrungen, Frakturen, Bandscheibenvorfall.


Wichtige Symptome / Muster:

  • Akute Schmerzen

  • Druckempfindlichkeit

  • Muskelkrämpfe

  • Ausstrahlende Schmerzen

  • Taubheitsgefühl

  • Kribbelnde Empfindungen

  • Eingeschränkte Beweglichkeit


Yoga-Fokus: Schutz des heilenden Gewebes


Vermeiden: Intensive Asanas und Dehnungen der verletzten Bereiche


Empfohlene Asanas:

  • Shavasana

  • Makarasana

  • Supta Baddha Konasana

  • Sanfte Pawanmuktasana (nur mit ärztlicher Genehmigung)


5. Infektionen oder schwerwiegende medizinische Erkrankungen


Rückenschmerzen, die durch Infektionen oder schwerwiegende Erkrankungen der Wirbelsäule sowie Tumore verursacht werden.


Häufige Beispiele: Osteomyelitis, Pyelonephritis, Discitis, Epiduralabszesse, entzündliche Erkrankungen des Beckens, Meningitis.


Primäres anatomisches Problem: Staphylokokkenbefall, andere bakterielle Infektionen des Harntrakts, Infektionen des Rückenmarks sowie Entzündungen der Membranen um Gehirn und Rückenmark.


Wichtige Symptome / Muster:

  • Ständige Schmerzen

  • Fieber und Schüttelfrost

  • Nachts zunehmende Schmerzen

  • Muskelkrämpfe

  • Schwäche

  • Druckempfindlichkeit entlang der Wirbelsäule


Yoga-Fokus: Nur unter medizinischer Aufsicht


Vermeiden: Alle körperlichen Asanas


Erlaubte Praktiken:

  • Shavasana

  • Makarasana

(Streng nach ärztlicher Empfehlung)


Ernährungsempfehlungen:


1. Entzündliche Erkrankungen


Eine entzündungshemmende Ernährung wird empfohlen.


Einschließen:

  • Vollkorngetreide

  • Gesunde Fette

  • Omega-3-Fettsäure-reiche Lebensmittel

  • Mageres Fleisch

  • Fettreiche Fische

  • Gewürze wie Ingwer, Kurkuma, Knoblauch, Zimt und Nelken

  • Antioxidantien- und phytochemikalienreiche Gemüsesorten


Vermeiden:

  • Zu saure Lebensmittel

  • Fermentierte Lebensmittel

  • Verarbeitete Lebensmittelprodukte


2. Degenerative Erkrankungen


Nährstoffreiche Lebensmittel mit hohem Gehalt an Eiweiß, Kalzium, Vitamin D, Vitamin B12, Magnesium usw. zur Unterstützung von Knochen- und Muskelgesundheit.


Einschließen:

  • Milchprodukte

  • Dunkelgrünes Gemüse

  • Nüsse

  • Vollkornprodukte

  • Fettreiche Fische

  • Fleischsuppen, insbesondere von rotem Fleisch (von aktiv beweglichen Tieren wie Ziege oder Lamm)

  • Innereien


Vermeiden:

  • Lange Fastenzeiten

  • Mahlzeiten auslassen

  • Wenig nahrhafte oder stark verarbeitete Lebensmittel


3. Lebensstilbedingte Erkrankungen


Gesunde Ernährungsgewohnheiten anpassen und fördern.

Achten Sie auf regelmäßigen Stuhlgang. Beginnen Sie den Tag mit warmem Wasser mit oder ohne 1-2 Tropfen Zitronensaft. Versuchen Sie, die Mahlzeiten zu regelmäßigen Zeiten einzunehmen. Bevorzugen Sie ein vollkornreiches Frühstück, ein ausgewogenes Mittagessen mit vegetarischen und nicht-vegetarischen Speisen sowie ein sehr leichtes, warmes und frühes Abendessen, das überwiegend aus einfach gekochtem Gemüse und Suppen besteht.

Trinken Sie regelmäßig ausreichend Wasser in kleinen Mengen über den Tag verteilt. Warmes Wasser oder Kräuterwasser kann regelmäßig konsumiert werden. Saisonale Früchte, Nüsse, Trockenfrüchte und Samen eignen sich als Zwischenmahlzeiten.


 
 
 

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